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Donnerstag, 26. November 2009

Neues (oder eben nicht) zur Umfahrungsstrasse - Etappierte Planung

Endlich kommt wieder etwas Leben in das Projekt, ist man geneigt zu sagen. Zu lange war es wieder still um die Umfahrungsstrasse geworden, auch in den Medien. Nachdem gestern im Landrat das Strassenbauprogramm für 2010 jedoch abgesegnet wurde, gibt's wieder Neuigkeiten.

Gemäss Südostschweiz von heute (oder online hier nachzulesen unter http://www.suedostschweiz.ch/medien/sogl/index_detail.cfm?id=674735) soll die Umfahrungsstrasse etappenweise geplant und realisiert werden. Zuerst die Umfahrung Näfels, dann Netstal, etc. Wobei sich die Näfelser und Netstaler wohl nicht richtig darüber einig geworden sind. Auch bis wann vom Bund her ein Entscheid zu erwarten ist bezüglich Nationalstrassen-Netz kann nur vermutet werden. Man geht von Mitte 2011 aus. Jedoch sind sich die Herren Marti und Hefti sicher, dass in Bern genau dies Etappen-Planung vom Kanton Glarus erwartet wird und dies der richtige Weg ist. Wir sind gespannt, ob dies wirklich der Fall ist!

So oder so, bis endlich die Baumaschinen auffahren wird es wohl noch einige Jahre dauern...bis dahin heisst weiterhin Geduld haben bei der Fahrt durch den Kanton und bei den politischen Entscheiden....

Mittwoch, 18. November 2009

Kantonsmarketing - Glarnerland macht. Imagefilme

Gestern hat die Glarner Regierung die ersten beiden Imagetrailer, welche die Neu-Ausrichtung "Glarnerland macht..." des Kantonsmarketings visualisiert, vorgestellt.

Unter der Leitung von Patrick Rohr Kommunikation (ex-SF Moderator, etc.) haben die Gebrüder Martin und Walter Bäbler aus Mollis (BSV Production), die in der Vergangenheit u.a. mit spektakulären Gleitschirm-Aufnahmen (Playgravity) auf sich aufmerksam gemacht haben, die Filme produziert.

Kompliment meinerseits, ich finde die Filme wirklich sehr gelungen. Schöne Bilder, guter Schnitt und passende musikalische Untermalung.

Anzusehen sind diese auf der Website des Kantons unter http://www.gl.ch/xml_1/internet/de/application/d1070/d1071/f1135.cfm

Freitag, 24. Juli 2009

Glaruspark – ein umstrittenes Einkaufszentrum erregt die Gemüter

Seit einigen Jahren wird darüber verhandelt, ob beim Bhf Weesen, jedoch noch auf dem Gemeindegebiet von Mollis, ein grösseres Einkaufszentrum gebaut werden soll. Nach diversen Einsprachen und Revidierung der Planung geht die politische Diskussion über die Bauvergabe langsam aber sicher in die entscheidende Phase. Die Gegner des Glarusparks wollen sich nun gemeinsam in einer Aktionsgruppe gegen den Glaruspark zusammenschliessen.
http://www.suedostschweiz.ch/medien/sogs/index_detail.cfm?id=640596

Nun, ich kann gewisse Bedenken soweit nachvollziehen und es ist sicher nicht alles Gold was glänzt bei diesem Projekt. Und in den wirtschaftlich schwierigen Zeiten ist die Skepsis sicher nicht kleiner geworden.

Haupteinwände liegen zum einen in der Grösse des Projektes (der Glaruspark soll grösser werden als das Seedammcenter in Pfäffikon SZ), zum anderem wegen dem hohen Verkehrsaufkommen. Nun gut, über diese Punkte lässt sich streiten. Ist ein so grosses Einkaufszentrum nötig, nachdem auch in Näfels an einem kleineren gebaut wird?
Zudem befürchten die lokalen Ladenbesitzer die Konkurrenz.

Ich persönlich bin ganz klar für den Bau des Zentrums. Zum einen mal enstehen so diverse neue Arbeitsplätze, die selbst – im Worst Case – allfällige Ladenschliessungen im Glarnerland mehr als gutmachen. Der Kanton Glarus braucht wirtschaftliche Impulse, zumal nicht erst seit der Wirtschaftskrise die Arbeitsplätze eher knapp sind, und diverse Unternehmen momentan Kurzarbeit haben. Auch die Glarner Firmen aus der Baubranche könnten sicher von der Grossbaustelle profitieren und ein grosses Auftragsvolumen würde mit Sicherheit an Glarner Firmen verteilt. Das Einkaufszentrum – mit sicherlich auch neuen Angeboten, für die momentan bis in den Raum Zürich gefahren werden muss – steigert auch die Attraktivität der Region als Wohngegend und bringt zusätzlich Leute von ausserhalb in die Region.

Da das Areal, wo gebaut werden soll, sowieso zwischen der Autobahn und den Zuggeleisen liegt und auch zum jetzigen Zeitpunkt (mit dem Kieswerk) kein Naherholungsgebiet darstellt, besteht aus meiner Sicht auch da kein wichtiger Grund, gegen einen Bau. Zudem fällt so auch kein grosser Mehrverkehr durch Besucher des Einkaufszentrums an.


Dass lokale Läden und Detaillisten sich der neuen Situation anpassen müssten, ist klar. Mit einem attraktiven und angepassten Sortiment, sowie mit den Vorteilen, die die lokalen Detailisten gegenüber grossen Einkaufszentren haben, (persönlichere Beratung, langjährige Kundenbeziehung, geografische Nähe zum Konsumenten, spezialisierte und tiefere Sortimente als Generalisten, etc.) findet aber sicher der grösste Teil dieser Läden seine Nische und seine Daseinsberechtigung.

Eure Meinung zum Thema interessiert mich natürlich auch. Schreibt drauf los.

Derweil blicke ich gespannt auf die weitere Entwicklung und hoffe, dass diesmal die Politik etwas wirtschaflticher und zukunftsorientierter denkt, als beim vermeintlichen Bau des Lidls Hauptsitzes, sowie beim Projekt Fischfarm Mollis.